Wie KANN man denn ein Buch KEIN KAMPF nennen? Hat mich eine grüne Krampfhenne gefragt. Das ist ganz einfach. Wenn man mir zum Hitlergeburtstag das Haus anzünden kann, kann ich als Antwort auch mein Buch KEIN KAMPF nennen. Wenn das irgendeinem Nazi nicht paßt, soll er doch ab zum Südpol, wo nach einer beliebten Nazi-Esoteriker-Theorie sich Adolf seit 1945 im ewigen Eis versteckt, und sich da beschweren.

Freitag, 6. August 2010

Grausel grausel !

Was mache ich im nächsten Kapitel?
Ich bin ja sozialethisch schwer desorientiert (siehe Kapitel "Schutzengel"), da kann ich ruhig chaotische Zeitsprünge machen und muß nicht fortlaufend berichten.
Wir sind ja nicht bei Helmut Schmidt hier, daß ich beim Schreiben deutsche Sekundärtugenden wahren müßte, mit denen Oskar Lafontaine auch ein KZ betreiben könnte. ( Tugendwächter Lafontaine )

Ich hab noch gar nicht erwähnt, daß ich mal einem Kannibalen begegnet bin. Oder schreibe ich erst über deutsche Politiker, die ja auch nicht schlimmer sind wie Menschenfresser?

Grünes Fleisch

Sonntag, 1. August 2010

Furchtbares Geständnis

Im letzten Kapitel war ich 13, nun überspringe ich ein paar Jahre und fahre fort, als ich gerade so noch nicht volljährig war. Die Zeit dazwischen ist für heutige Menschen, die oft durch Unterschichtenfernsehen wie Richterin Salesch und anderen Dreck sozialethisch desorientiert sind (seht Ihr, ich hab auch Grünsprech gelernt!), völlig uninteressant. Wer will denn schon wissen, daß ich jahrelang diese Göttin angehimmelt habe?
Heute blättern die Leute in der Zeitung gelangweilt weiter, wenn es nicht um Sex mit Tieren oder eine unheilbare Merkelfixierung geht. Aber zum Glück wußte ich damals nicht einmal, was ein Merkel ist.

Es ist etwas so Grauenvolles , daß ich ein paar Tage brauche (mindestens bis morgen mittag ab jetzt), um es zu Papier bzw. da dies ein Blog ist zu Bits und Bytes zu bringen.

Ich grusele mich sogar selbst, wenn ich mich daran erinnere was ich hier Schreckliches zugeben werde.

So, es ist Mittwoch der 4.8., und ich habe inzwischen genügend interkulturelle Kompetenz im Marburger Zentrum für interkulturelle Kompetenz (MZIK) aufgeladen, daß ich meine furchtbare Tat beichten kann.

Zu meiner Entschuldigung muß ich anführen, an allem war die Gesellschaft schuld!
Wir wissen ja bereits aus Film und Fernsehen, daß der schlimme Adenauer den sogenannten 68ern ja keine andere Wahl ließ, als in "Kinderläden" für das Recht der Kleinen auf Sexualität einzutreten oder in der RAF (nein, nicht in der Royal Air Force) Ulrike Meinhofs Diktum "natürlich kann geschossen werden" nachzugehen.

Ich war kein 68er, 68 bekam ich höchstens was aufs Maul von solchen, die mal 68er werden wollten wenn sie groß sind. Es ist natürlich normal, daß Querdenker und Freigeister gegen von oben befohlene Meinungen oder gegen veraltete Strukturen rebellieren. Wer will schon machen, was ALLE tun? Eben, wir waren ja im freien Wirtschaftswunder-Deutschland und nicht etwa in der Hitlerjugend. Jeder konnte hingehen wo er wollte, im Gleichschritt marschiert wurde nicht.
Das war wohl der Grund, daß alle, also 99,98 %, an meiner Schule forschrittlich gesinnt waren, also für Willy! Willy war nicht Willy Winzig, sondern der Kanzlerkandidat der SPD. Das war noch etwas anderes, als wenn heute irgendein Aktendeckelgesicht kandidiert und die SPD dann den Strapazen der Wahl erliegt.
(Für meine ausländischen Leser: natürlich heißt es in korrektem Deutsch "und die SPD dann abgewählt wird". Mein Satz bezieht sich auf das Aktendeckelgesicht Steinmeier, der als damaliger Außenminister zum Taliban-Mord an einem "entwicklungshelfenden" deutschen Ingenieur in Afghanistan gesagt hatte, der Mann sei nicht ermordet worden, sondern den Strapazen der Wanderung mit seinen Entführern erlegen).

Da ich nun mal nicht wie alle bin, und nicht dieselbe Meinung haben wollte wie alle, habe ich als junger Mensch eben gegen die Mehrheit aus Protest eine andere Position eingenommen.
Ich gestehe: ich war das, der sich für Helmut Kohl auf den Marktplatz gestellt hat und für die Junge Union (für meine ausländischen Leser: so etwas wie die Hitlerjugend der CDU) den Wahlkampfmüll der CDU verteilt hat.
Meinen alten Deutschlehrer (SPD-Wähler) traf fast der Schlag!
Heute schäme ich mich natürlich . . .
Aber ich verspreche: ich will es nicht wieder tun.

Kohl war damals übrigens nicht Bundeskanzler, sondern Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz. Es war aber schon so wie später zu seiner Kanzlerepoche, daß jeder Depp mit dem IQ eines Regenwurms meinte, Witze über Kohls angeblich nichtvorhandene Intelligenz machen zu müssen. Gerade das hatte mich, weil es epidemisch auftrat, bei den Willy-Fans abgestoßen.
Mal ehrlich: hätte ein Depp erreichen können, die D-Mark abzuschaffen? DAS den Leuten als Verbesserung unterzujubeln, das war eine intellektuelle Meisterleistung.
Die Hetzer mit ihren Kohl-Witzen haben dabei noch geholfen, denn soviel intelligente kriminelle Energie hat dem Kohl dann keiner zugetraut. Letztlich haben Blätter wie die "Titanic" mit ihren Birne-Witzen Mitschuld, daß Kohl uns die D-Mark und die Kaufkraft nehmen, und im Gegenzug eine islamistische Minderheit bescheren konnte.

Da war ich aber lange nicht mehr dabei, denn ich habe dann großzügig darauf verzichtet meinen Mitgliedsbeitrag zu zahlen, nachdem mir ein JU-Vorstand stolz seine Original-Vierzigerjahre Hitler-Blechautos und Püppchen (Hitler mit ausgestrecktem Arm, stehend in der Führerlimousine) vorführte mit dem Versprechen, bald werde es mit Deutschland wieder aufwärts gehen.

Allerdings haben sie mir noch ewig ihre Propagandazeitungen geschickt (so arbeiten eben große Parteien: später lernte ich, daß die ja für jedes Mitglied Zuschüsse kassieren, man mußte mutmaßlich vor dem Bundesverfassungsgericht erfolgreich klagen um aus den Mitgliederlisten gestrichen zu werden.) Daher hatte ich auch den seltenen Aufkleber "Mein Vogel heißt Bernhard" in meiner Sammlung, der ist dann zusammen mit dem restlichen Inhalt meines Hauses verloren gegangen als mir grob 25 Jahre später ein asoziales Arschloch unbedingt zum Hitlergeburtstag die Hütte anzünden mußte (mutmaßlich ein Unschuldiger, den die böse Gesellschaft dazu zwang).
Bernhard war der Zwilling, der in der CDU Karriere machte, sein Bruder Hans-Jochen wurde Vorsitzender der SPD, was die Pluralität unseres demokratischen Staatswesens zeigt. Böse Zungen würden jetzt behaupten, es beweise nur daß SPD und CDU Zwillingsparteien seien, aber da das Kapitel hier schon zu Ende ist, verzichte ich aus Platzgründen darauf.

Mittwoch, 28. Juli 2010

Schutzengel

Es war kein so schöner Tag, ich war 13 Jahre alt und auf dem Heimweg von der Schule.
An diesem Morgen war ich wie oft von einigen älteren Jungs auf dem Weg zur Schule verhauen worden. Keine große, aber eine regelmäßige Sache.
Damals waren die Sitten auf dem Land wo wir wohnten halt noch wie im „fliegenden Klassenzimmer“. Zwar hatte das Westerwald-Dorf an dessen Rand ich wohnte Stadtrechte, die wurden „fremden“ Kindern die auch noch unverschämt auf die „höhere“ Schule gingen von den Minderbegabten unter den einheimischen Kindern aber nicht zugestanden. Meine Eltern waren aus Mitteldeutschland abgehauen, ich hatte also in der ersten Klasse denselben Status wie der Junge aus Jugoslawien, mit dem ich die recht antike Schulbank teilte. Das heißt, wir (in der ersten Reihe, wo man die Fremden besser unter Kontrolle hatte) bekamen vom „Oberlehrer“ beide kräftig mit dem Griffelkasten auf die Finger geschlagen. (Höre ich da irgend wen nach Bischof Mixa schreien?) Mein Schulfreund Mirko entkam der Idylle bald, weil sein Vater, Arzt am örtlichen Krankenhaus, eine Stelle in einer großen Stadt bekam.
Ich lief dann meist einsam meine Wege, so daß für die damaligen Neandertaler auf der Suche nach leichter Beute in unsichtbaren Buchstaben „schlag mich“ auf meiner Stirn geschrieben stand.
Zu meinem Pech paßte ich nicht in die herrschenden Prügelsitten. Ich war ein Träumer und verstand das System nicht: üblich war nämlich daß das jeweilige Opfer irgendwann zu heulen und zu schreien anfing und damit die Überlegenheit des bzw. der Schläger bewiesen war, woraufhin der Verprügelte mit blutiger Nase von dannen ziehen durfte.
Nun war ich aber nicht so ganz von dieser Welt, und konnte als Kind sowieso nicht weinen. Das war nicht gut für mich, denn das war die einzige Unterwerfungsgeste die den dummen Bullys bekannt war. Und da ich entweder zu blöd oder zu stolz zum Heulen war, kriegte ich die Packung eben meistens so lange, bis es doch einem der Beteiligten dann unheimlich wurde („laßt ihn gehen, ihr bringt ihn ja noch um“).
Manchmal bekamen sie es mit der Furcht weil dieses seltsame Kind so haßerfüllt schaute, wenn sie es sich mit 3 oder 5 Helden vornahmen. Denn Helden waren sie, wie die Cowboys im Schwarzweißfernsehen, die immer wieder dieselben Indianer vom Pferd schossen. Solche Helden sind stärker wenn sie viele sind.
Damit es mehr Spaß machte, hielten zwei oder drei den sich in der Minderheit befindlichen Gegner fest, damit der vierte von ihnen besser „kämpfen“ konnte. Gelang es einem in der „Volksschule“ (hieß damals wirklich so) sich loszureißen und etwa aus Versehen zurückzuschlagen, sah das sofort ein pflichtbewußter, auf dem Schulhof aufsichtführender Lehrer, und es setzte für den bösen Zurückschläger Ohrfeigen vom Lehrer, denn: Selbstjustiz ist eine ganz schlimme Sache, das Gewaltmonopol liegt beim Staat.
Heute kann ich darüber lachen, alle diese damaligen Neandertaler-Rudel hielten sich wohl für den Staat, denn wenn sie einen festhielten so daß man sich nicht wehren konnte, lag das Gewaltmonopol sichtlich bei ihnen.

Dieser fast täglichen Gefahren bewußt, ging ich nun den viel längeren Weg zur „höheren“ Schule.
Heute allein, weit und breit keine älteren Kinder auf dem Bürgersteig zu sehen, keine Gefahr.
Für dieses Mal.
Dachte ich.
Ich kam an einem erst halb fertigen Rohbau vorbei, wo ein übergewichtiger Mann davor stand und auf das Warnschild schaute: „Betreten verboten – Eltern haften für ihre Kinder“.
Als ich ihn erreicht hatte, drehte er seinen Kopf und ich sah, daß ich das unfreundliche Gesicht schon gesehen hatte. Er war kein Pfarrer, hatte aber irgend etwas anderes mit der Kirche zu tun, ich weiß es nicht. Da gab es Diakone, Pißbretter (wie wir Kinder die Presbyter nannten) und was weiß ich nicht noch.
Er gab mir einen unfreundlichen Blick, dann schoß sein Arm vorwärts und ich fühlte etwas als habe er mir frontal gegen den Hals geschlagen, wo er mich festhielt.
Ich war völlig überrascht, weil er ja „nur“ ein Erwachsener war, und war deswegen nicht in meiner üblichen wachsamen Haltung gewesen.
Wahrscheinlich war ich nah dran bewußtos zu werden, denn es wurde mir schwarz vor den Augen und ich konnte nicht atmen.
Ich spürte seine andere Hand fruchtbar schmerzhaft um meinen Arm und wurde in das halbfertige, türlose Haus gestoßen.
Meine Stimme war wie weg, wie gelähmt.
Drinnen stieß er mich so, daß ich rückwärts auf den Boden fiel und zunächst keinen Finger rühren konnte. Ich weiß nicht, wie ich meinen Schulranzen verloren habe, auf einmal hatte ich ihn nicht mehr auf dem Rücken.
Dann öffnete er stehend seinen Hosenstall und begann mit sexuellen Handlungen, zum Glück nur an sich selbst.
Irgendwie wurde mir klar, daß er das nicht nur aus dem Grund tat damit ich ihn masturbieren sah.
Seltsames schoß mir durch den Kopf, soviel wie man in Sprechgeschwindigkeit jedenfalls nicht denken kann in einem so kurzen Moment. In mir dachte es dummes Zeug, was dumme Lehrer Kindern so im Konfirmationsunterricht erzählten im letzten Jahrtausend (damals war es nicht das letzte Jahrtausend, ich lebte ja darin und wenn ich Pech hatte nicht mehr lange), so dummes Zeug wie „ob er jetzt blind wird?“ Leider konnte ich nicht über diesen Witz lachen, und ihm dem Kerl auch nicht erzählen, weil es in meinem Hals einfach noch wie gelähmt war.
Stattdessen, als meine Stimme zurück kam, wisperte ich etwas in der Art wie „bitte bringen Sie mich nicht um“. Das war gar nicht gut, Leute sind nicht mehr dieselben für einige Zeit, wenn sie so etwas gesagt haben.
Er schenkte mir ein sehr häßliches Lachen.
Es war nicht so lustig für mich, ich lag da wie ein verwundeter Indianer im Fernsehen (und verdammt ich kam bestimmt zu spät zum Nachmittagsprogramm heim) .
Es tat weh wie mir noch nie etwas weh getan hatte, ich hatte immer noch das Gefühl nicht atmen zu können, es war wie wenn ich unter Wasser wäre und erstickte.
Irgendwelche krächzenden oder pfeifenden Geräusche kamen aus meiner Brust. (Als ich vor kurzem den ersten Narnia-Film sah, die Stelle wo der jüngere Bruder der Geschwister nach der Schlacht verwundet am Boden liegt und stirbt – da war ich durch das Deja-vu wie einen Moment in der Zeit zurück versetzt und bekam wieder keine Luft. Im Film kommt dann die kleine Schwester mit dem magischen Trank und heilt ihn mit einem Tropfen auf die Wunde – aber damals war ich in der Realität in die Falle gegangen, und in der Realität erscheinen keine magischen Löwen und retten die Welt, und Mädchen mit zauberkräftigen Heiltränken existieren nicht. Ja, ich kann solche Szenen im Film nicht sehen, ohne daß es mich kalt erwischt.)
Der Mann sagte irgendwas zu mir wie, wenn ich es jemandem erzähle käme ich ins Kinderheim, weil mir niemand glauben würde.
Heute schätze ich natürlich, wenn er das sagte wollte er mich wohl nicht umbringen, aber dort, damals in diesem Rohbau in dem die frischen Innenwände aus Bimssteinen noch nicht trocken waren, da war ich mir sicher, ich war tot.
Ich versuchte auf dem Rücken liegend von dem Kerl weg zu robben. Weg aus seiner Nähe.
Erst später bemerkte ich, daß ich am Kopf blutete, über dem, Ohr, wo ich beim Fallen die Wand gestreift hatte.
Während ich also versuchte weg zu kriechen, war meine verlorene Stimme plötzlich wieder da und ich begann zu schreien.
Natürlich war er darüber nicht erfreut. Was würden die Leute denken, wenn uns jemand sah oder hörte? Denn das ist ja immer das Wichtigste, „was die Leute denken“ könnten.
Also hatte er plötzlich einen Bimsstein in der Hand und hob den Arm mit dem Stein.
Am Ende schien es also, ich würde an diesem Tag nicht mehr lebendig nach Hause kommen.
Ich hörte mich selbst schluchzen und fühlte die Wärme, als ich mir in die Hosen pinkelte.
Ich hielt mir abwehrend die Hand über die Augen, aber im nächsten Moment war ich nicht tot.
Der ehrenwerte Kirchenmann lag nun am Boden, hinter ihm stand ein Junge mit genau so einem Bimsstein in der Hand, wie der der dazu bestimmt war mich zu erschlagen.
Er mußte ihn von hinten damit niedergeschlagen haben, dachte ich. Ich hatte ja nichts gesehen, nur einen dumpfen Schlag gehört. Vielleicht war es aber auch nur der Körper der zu Boden ging.
Der Junge ließ den Stein wie er da stand auf den Boden fallen, für mich klang das wie ein Kanonenschuß.
Da hatte mir der Himmel einen Schutzengel geschickt. 
Der hatte den Kerl zwar nicht in die Hölle, aber zu Boden geschickt.
Ich war geschockt, ich war ja auch kein Held, sondern nur ein Kind.
Der fremde Junge half mir aufzustehen, ich war nicht in der Lage es allein zu tun.
Da er einen halben Kopf größer war als ich, konnte ich ihm nun bequem die Schulter nass weinen, bis ich keine Tränen mehr hatte. (Da ich vorher nicht weinen konnte außer vielleicht als Baby, befürchte ich, daß mir das die Kirche eines Tages als erfolgreiche „Therapie“ in Rechnung stellt.)

Hier breche ich nun ab, mehr geht die grünen Spanner an den Computerbildschirmen nichts an.
Die Kinderladenmitarbeiter werden ja wohl nicht erwarten, daß ich nun schildere wie meine nassen Hosen über einem Busch trockneten, ein paar Meter weiter im Krankenhaus-Park?

Da hatte ich also nun eine Begegnung der dritten Art gehabt, mit einem Kirchenheini (man schämt es sich nach dem Getue der Presse um die angeblich passend zur Kampagne gegen die katholische Kirche „zufällig jetzt“ heraus gekommenen Mißbrauchsfälle ja zu sagen, und natürlich wird NIEMAND nun fordern daß die Päpstin sich für die Sache entschuldigen soll, wo sie doch schon mit dem volltrunkenen Rücktritt doch schon genug gestraft ist . . .),
aber vom Himmel geschickt war wohl nur der Junge der mich gerettet hatte. Mein Held.

Ich bin nicht Harry Potter (der wurde ja auch erst 1995 geschrieben),
aber ich bin trotzdem auch „der Junge der überlebt hat“.
Leider ohne so eine coole Narbe auf der Stirn.

Jetzt werden die ganzen Befürworter von pädophilem „Recht auf Sex mit Kindern“ sicher rufen: „Ja, aber es ist doch gar nichts passiert. Halb so schlimm.“

Finde ich nicht.
Bevor dies geschah, konnte ich schon einigermaßen Instrumente spielen, singen und zeichnen,
nun kann ich gerade mal noch halbwegs zeichnen, aber habe den Rest verloren, ich kann keinen Ton halten. Ich bin aus dem Takt geraten, das Taktgefühl ist nicht mehr da.
Vorher war ich schüchtern wie ein Reh, bekam sogar rote Wangen wenn mich jemand ansprach.
Seitdem sage ich zuviel. Wenn ich nun meinen Mund aufmache, werden andere rot, nicht mehr ich.
Aber ich wünschte wirklich ich wäre wieder schüchtern wie als Kind,
dafür aber wieder in der Lage zu singen.

Nun bin ich nicht mehr 13, und pisse mir nicht mehr in die Hosen.
Nun wäre es mal an den Pädophilen in ihre Hosen zu pinkeln.
Ich weiß, sie sind da draußen.
Und sie sind auch drinnen: zum Beispiel im Parlament.
Hört ihr mich? Ich komme.
Und dieses Mal, wenn ich komme, komm ich nicht allein.

(Den letzten Absatz habe ich ja schon vor langer Zeit geschrieben. Inzwischen habe ich kein großes Interesse mehr daran, ich glaube ich muß nicht ins Parlament um mich dort auf gleicher Ebene zu bewegen wie die Leute, die für mehr „sexuelle Freizügigkeit auch für Minderheiten“ sind.
Jeder weiß was gemeint ist. Da arbeite ich doch lieber ehrenamtlich ein wenig dafür, daß die lieben Kinderfreunde ihre sexuellen Erfahrungen hinter Gittern erweitern können.)

Ich bin nicht für Kastration oder so etwas, wie es in Kommentaren zum Teil angedeutet wurde.
Ich erwarte aber, daß Pädophile, die sich wenn es eine sexuelle Prägung ist, das ja nicht selbst ausgesucht haben, sich einfach beherrschen.
Nach dem oben beschriebenen Vorfall war ich sicher ein wenig desorientiert und gehemmt.
Es kann viele Jahre dauern, bis Betroffene aus einer Art sexueller Schockstarre erwachen und fähig sind, eine Beziehung einzugehen. Dabei ist ja bei mir „weiter gar nichts passiert“, wie mir verschiedene grüne Verharmloser und Täterversteher sagten.
Wenn jemand wie ich jahrelang quasi „zölibatär“ leben kann, dann können das doch bitte die Pädophilen auch, oder nicht? Mehr verlange ich nicht. Finger weg von den Kindern, statt Gesetzesänderungen zu propagieren daß „endlich“ Sex zwischen Erwachsenen und Kindern „legalisiert“ werden solle.
In Saudi-Arabien ist „Hand ab hacken“ bei bestimmten Delikten legal, das wollt ihr doch sicher auch nicht daß dies hier eingeführt wird, oder? Also haltet euch zurück mit euren Gesetzesänderungswünschen.

Und weil es den dummen Grünen auch nicht schmeckt, gleich noch ein Wort zur aktuell im Fernsehen diskutierten Situation an deutschen Schulen.
So ein Kind wie ich es war nach dem obigen Erlebnis, das zu nichts den Mund halten konnte,
so würde ich heute auf vielen Schulen nicht lange überleben. Seit 1970 hat sich eine Menge geändert. Damalige Neandertaler hörten auf zu schlagen, sobald das Opfer sich nicht mehr bewegen konnte. Heute finden Sie im Internet Videos, wo man Jugendliche eine Viertelstunde lang anderen auf dem Kopf herumspringen sieht.
Im heutigen Deutschland möchte ich nicht noch mal 13 sein.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Fertig, Arschlöcher!

Ich sitze gerade am nächsten Kapitel, über einen Tag im Jahr nach meinem "Summer of Sixtynine".
Um endlich auch die niederen Lesertriebe derer zu befriedigen, die beim Spiegel-Lesen immer auf noch ausführlichere Details warten, welcher Lehrer welchem Kind ganz genau wohin gegriffen hat, und ob es hinterher ein Eis gab oder nicht.
Das Kapitel für Kommentarschreiber, die sich heute unter anonymen Nicks im Internet produzieren aus Enttäuschung darüber, damals in der Schule keinen Lehrer abbekommen zu haben.
Oder für geizige Pädophile auf der Suche nach "Stellen" in Romanen, für die Leute die die betreffenden zwei Seiten im Buchladen immer rausreißen, denn wozu die raffgierigen Verlage unterstützen, gerade als schlechtere Hälfte eines Lehrerehepaars mit lediglich 6.000,- netto im Monat.
Eigentlich das Kapitel für Leute, die der Blitz beim Scheissen treffen soll.

Um Enttäuschungen vorzubeugen: es spielt KEIN katholischer Priester mit, NICHT im tollen Internat, und man schämt sich nach dem ganzen Rummel überhaupt davon anzufangen, weil es so aussehen könnte als wolle ich mich billig an die derzeitige Mediengeilheit anhängen.
Leider habe ich das Kapitel vor 7 Jahren für diese Webseite (KEIN KAMPF) angekündigt, nun muß ich es auch bringen.

Die Tage an dieser Stelle.

P.S.: Kaum die Ankündigung zum Kapitel veröffentlicht, und schon kriecht die grünbraune Brut aus ihren ökologischen Nischen.
Ich habe hier noch nicht erwähnt, was ich in meiner Freizeit tue: da ich Pädophile seit meiner Kindheit instinktiv riechen kann, berate ich in Ländern mit einer unschönen Gefängniskultur Gruppen, die europäische "Kinderfreunde" hinter Gitter bringen.
Leider war bisher nichts Prominentes dabei, aber sobald endlich mal jemand mit grünem Mandat erwischt wird, wäre mir das ein "innerer ökumenischer Kirchentag". Seit der Fußballweltmeisterschaft ist ja bei Journalisten der "innere Reichsparteitag" wieder im Gespräch, aber ob die damit den SPD-Reichsparteitag gemeint haben weiß man nicht.

Freitag, 2. Juli 2010

Meine allererste Berührung mit der Politik - Perry Rhodan oder Willy Brandt?

 Keine Angst, ich werde nicht erzählen daß ich bei der Flucht meiner Eltern aus der Ostzone (so hieß die DDR damals. DDR? Die 5 neuen Länder . . .)  in den freien Westen als Embryo etwas durchgeschüttelt wurde. Da wußte ich ja  noch nicht, daß dies schon politisch verursacht war, denn meine Eltern flohen vorsorglich bevor die Kommunisten meinen Vater ein zweites Mal unschuldig einsperren konnten, wie sie es nach dem 17. Juni 1953 getan hatten.

Auch als ich als gewalttätiger evangelischer Fremder (also quasi als Heide) aus dem katholischen Kindergarten flog (ich hatte die brutale Frechheit besessen ein einheimisches Unterschichtenkind (Lehrereltern) zurückzuschubsen nachdem es mich grundlos geschlagen hatte, darum war ich natürlich der Angreifer für die verblödete aufsichtführende Nonne, denn Einheimische haben immer Recht - heute ist es umgekehrt) sah ich das nicht politisch. Ich war ja ein kleines Kind und fand die alte Kuh einfach blöd - genauso wie den geistig zurückgeblieben Schläger. Würde mir das Ganze heute passieren , käme ich wohl an diesem Tag nicht lebendig heim.
So ändern sich die Zeiten. Es hat sich eben nichts geändert.

Richtig politisch wurde es für mich erst im Willy-Jahr.
Da war ich immer noch ein Kind, und die zwei Schulschläger vom Internat nebenan zogen klassenkämpferisch über den Schulhof und nahmen sich die Kleineren vor: "Für oder gegen Willy Brandt?"
Natürlich traute sich unter den vorgehaltenen Fäusten keiner gegen Brandt zu sein, zumal wir alle noch andere Interessen hatten als wer da nun Bundeskanzler oder Kiesekanzler wird.
Ich war gerade von Fix- und Foxi (Herausgeber Rolf Kauka, viele Jahre später schlug ich ihn als Bundespräsident vor, diese Begegnung hier auf dem Schulhof muß also politisch prägend für mich gewesen sein) umgestiegen auf Perry Rhodan und Ren Dhark. Hatte mich also von den Comics zu den Romanheften weiterbewegt.
Als die zwei Brutalos mich an die Pausenhofwand drückten und fragten "für oder gegen Willy", hatte ich das Gefühl im Film zu sein (damals, oder auch erst später, gab es einen Fernsehfilm über Stauffenberg, da schrien die in den Bendler-Block eindringenden Soldaten die vermuteten Putschisten auf die sie dort trafen an: "für oder gegen Hitler", freundlicherweise bevor sie Kopfschüsse verteilten), und so gab ich spontan (das Wort schlagfertig möchte ich aus begreiflichen Gründen nicht verwenden) die filmreife Antwort "für Perry Rhodan".
Darüber wurde rundum gelacht und weil man die Revolution nicht lächerlich machen darf, hatte ich mir schneller als ich gucken konnte rechts und links eine eingefangen.
Eigentlich waren es also ZWEI erste Berührungen mit der Politik, und die taten ganz schön weh.
Die gesellschaftspolitische Unterweisung in Demokratie gab mir übrigens ein Junge mit dem schönen Nachnamen Marx. Das wiederum war reiner Zufall, Jahre später lernte ich auch nette Menschen mit diesem im Rheinland häufigen Namen kennen.
Trotzdem erinnere ich mich daran als erste Begegnung mit dem Marxismus-Brutalismus.

Jahrzehnte später fragte mich einmal ein kommunaler Wahlleiter, woher denn meine für ihn unverständliche politische Motivation rühre. Dem erzählte ich die Episode vom Schulhof, worauf seine Ohren parteifarben anliefen und er polterte, nie, nie niemals sei so etwas je geschehen in dem Jahr des gesellschaftlichen Aufbruchs, als der heilige Willy gewählt wurde. Zu seinem Glück herrschte bei uns auf dem Schulhof kein Krieg, sonst hätte ich es vielleicht als Leugnung von Kriegsverbrechen betrachtet.

Zu diesem Kapitel erzählen mir doch glatt ein paar Linke, das habe  doch aber  nichts mit Politik zu tun.
Komisch, teils dieselben Leute die sonst immer der Meinung waren, alles sei politisch.

Samstag, 5. Juni 2010

Klappentext

Eine Webseite hat im Gegensatz zu einem Buch keinen Buchrücken, kein "Hinten" wo der Klappentext das Buch bewirbt.Aber im Internet ist überall "Hinten" , das ist da wo laut Helmut Kohl nur wichtig ist was rauskommt.
Überall ist aber auch "Vorn".
Darum kann ich meinen "Klappentext" genau so gut vorneweg bringen.

Da behaupten doch glatt Menschen die daran interessiert sind daß bestimmte Dinge nicht öffentlich angesprochen werden,  KEIN KAMPF sei ein Buchtitel mit dem man Leute erschrecken kann.
Ich weiß gar nicht warum. Es heißt doch ausdrücklich KEIN Kampf.
Der Titel könnte also genau so gut von Mahatma Gandhi stammen.
Leider bin aber ich's nur:

Trotzdem freue ich mich, daß ich es bin und nicht Gandhi.
Zum Beispiel, weil ich (noch) mehr Haare habe, und im Gegensatz zu Gandhi noch nicht richtig tot bin.
Es kann passieren, daß manche Kapitel etwas länger dauern, wenn mal wieder die Finger nicht tippen können.
Manchmal hab ich den Verdacht, im letzten Leben war ich George Custer, der sich im Bürgerkrieg beim Durchreiten eines Flusses das Rheuma  holte.
Ich habe es mir geholt, als ich einige Jahre in meinem halb abgebrannten und deshalb etwas zugigen Haus lebte. Das mir leider zum Hitlergeburtstag von einem asozialen Arschloch angezündet wurde.

Sie sehen, Sie können ganz beruhig sein: ich bin NICHT Adolf Hitler, im Gegenteil.
Ich bin, was Hitler besser geblieben wäre: ein unbekannter Künstler.
Zwar habe ich auch schon mal eine Partei gegründet, aber mein Wunschkandidat für das Amt des Bundespräsidenten war Rolf Kauka (der deutsche Walt Disney), und nicht etwa Hindenburg.
Allerdings, Sie wissen es ja selbst: nie wurde ein Zeppelin nach Rolf Kauka benannt,
und ich war auch noch nicht Bundeskanzler.
Schade eigentlich! Mit mir hätten Sie nämlich keinen Euro, keine deutsche Teilnahme am Krieg gegen Jugoslawien und auch alles mögliche andere nicht gekriegt.
Dafür hätten Sie behalten: Ihre D-Mark, Ihre Ruhe und Ihren Frieden.

Herzlichst,
Ihr Johann Wiegand

P.S.: Eigentlich wollte ich längst ausgewandert sein. Aber da man als mit staatlicher Duldung Abgefackelter und Abgezockter dafür nicht die Mittel hat, muß ich noch etwas bleiben. Pech für mich, aber möglicherweise ein größeres Pech für die deutsche Politmafia. Indem man mir die Mittel genommen hat, zwingt man mich ja aktiv zu werden.

Falls der Buchtitel  Nazis angelockt haben sollte, will ich auch diese nicht enttäuschen und auch ein paar lustige Kleinigkeiten über die Nazis erzählen, denen ich begegnet bin.
Einige meiner potentiellen Verleger haben mir nämlich erzählt, ohne Nazis drin kauft es später keiner . . .
Und man glaubt zunächst gar nicht wo es sie überall gibt!

Die biographischen Texte in KEIN KAMPF sind keine Satire. Alles ist wahr bzw. wirklich geschehen.